Marxistische Kritik an Intersektionalitatsforschung

Uruk, Rojda

Description

Während Anfang des 20. Jahrhunderts gesellschaftliche Ungleichheitsstrukturen vor allem durch marxistische Ansätze erklärt wurden und damit ein Objektivitätsanspruch einherging, bestimmen heute vor allem individualisierte Mikroanalysen die sozialwissenschaftliche Perspektive, die Ungleichheiten zwischen Individuen suchen und einen Subjektivitätsanspruch zentrieren. Marxismus und Intersektionalität scheinen manchen aktuell unvereinbar. Demgegenüber wird in diesem Buch gezeigt, dass die Intersektionalitätsforschung erst in Abgrenzung zum Marxismus entstehen konnte und sich daher die Differenzierungslinien beider in Theorie, Methodologie und Methode der Intersektionalität bis heute wiederfinden lassen. Deutlich wird, dass der Marxismus sich zwar mit der Intersektionalität (erneut) mit idealistischen Erklärungsversuchen gesellschaftlicher (Nicht-)Zusammenhänge konfrontiert sieht, seine Aktualität als Kritik aller Ungleicheitsverhältnisse aber nicht eingebüßt hat.
Free shipping from
€ 19,95 within The Netherlands
Writer
Uruk, Rojda
Title
Marxistische Kritik an Intersektionalitatsforschung
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Year
2024
Language
German
Pages
92
EAN
9783658464134
Binding format
Paperback

You will always receive the last edition from us!


Categories

Boekstra